Ostseewut

Ostseewut

Olga Island ermittelt in ihrem vierten Fall. Nach der Geburt ihrer Tochter Smilla arbeitet die Ermittlerin in Teilzeit in ihrem häuslichen Büro, in dem sie alte ungelöste Fälle des Polizeiarchivs erneut sichtet.
Sie erhält einen Anruf eines besorgten Ehemannes, dessen Frau aus dem am Plöner See gelegenen Ferienhaus mit dem Rad in Richtung Plön aufgebrochen war und seitdem spurlos verschwunden zu sein scheint.
Olga versucht Näheres über den Verbleib der vermissten Frau in Erfahrung zu bringen. Dabei entdeckt sie, dass einige der befragten Personen in einen 25 Jahre zurückliegenden ungelösten Fall involviert waren, bei dem eine junge Frau tot in einem Rapsfeld zwischen Preetz und Plön aufgefunden wurde.

Ein schöner Krimi mit viel Lokalkolorit.

 

 

Die Toten, die niemand vermisst

Die Toten, die niemand vermisst

In einem unzugänglichen Landstrich Schwedens stolpert eine Wanderin über ein Grab mit sechs Leichen.

Die Stockholmer Reichsmordkommission nimmt die Ermittlungen auf und hat große Probleme, die Toten zu identifizieren, da diese von niemandem als vermisst gemeldet wurden.

Der Polizeipsychologe Sebastian Bergmann zeigt sich auch im dritten Teil wieder von seiner unausstehlichen Seite.

Ein spannender, vielschichtiger Krimi mit einem fulminanten Ende.

 

Todesschiff

Todesschiff

Der sechste Fall der Anwältin Dóra ist wieder spannend und schön spökelig.

Eine Luxusyacht soll von Portugal nach Island überführt werden. Als das Schiff die Hafenmauer in Reykjavík rammt, sind alle sieben Passagiere spurlos von Bord verschwunden. Man vermutet ein Unglück auf hoher See.

Die Anwältin Dóra Gudmundsdóttir erhält von den Eltern eines Vermissten den Auftrag, die Formalitäten zur Auszahlung der Lebensversicherung zu klären. Dann wird ein Toter an Land gespült, der nicht im Meer ertrunken sein kann.

Die Geschichte spielt an zwei Handlungsschauplätzen. Der Leser erhält abwechselnd Einblicke in Dóras fortschreitende Ermittlungsarbeit und rückblickend in die Geschehnisse an Bord der Yacht, die zum Verschwinden der Besatzungsmitglieder geführt haben.

Böser Wolf

Böser Wolf

Die Leiche eines ca. 16-jährigen Mädchens wird ans Mainufer gespült. Die Polizei tappt im Dunkeln und hat keinerlei Hinweise auf die Identität der Toten. Das Mädchen wurde vor ihrem Tod stark misshandelt, jedoch nicht als vermisst gemeldet.
Kurze Zeit später wird eine bekannte Fernsehmoderatorin überfallen und übel zugerichtet. Die Vermutung liegt nahe, dass sie bei ihren Recherchen zu einem geheim gehaltenen Thema die falschen Fragen gestellt hat.
Im Zuge der Ermittlungen erhärtet sich der Verdacht, dass die Fälle in einem Zusammenhang stehen. Die Spur bringt erschütternde Details ans Licht  und die Ermittler müssen erkennen, dass sie in ein Wespennest gestochen haben, welches sich bis in die höchsten Kreise der Frankfurter Gesellschaft erstreckt.
Das Buch ist spannend geschrieben und behandelt ein brisantes Thema, das leider nie an Aktualität verlieren wird.