Alleingang

AlleingangFreddy, 51 Jahre alt, wird nach längerer Haft zum dritten Mal aus dem Gefängnis entlassen. So richtig weiß er nicht, wo er nun hin soll. Zu Fuß macht er sich auf den Weg und nimmt den Leser mit auf eine Gedankenreise durch sein Leben.

Aufgewachsen in verwahrlosten Verhältnissen in einer lieblosen Familie ist er schon als Junge ein Außenseiter.

Befreundet ist er jedoch mit Tom, einem wohlbehüteten Jungen aus der Nachbarschaft. Gemeinsam schwärmen sie für den legendären Muhammad Ali und für Fußball. Später führt Tom ihn in seine alternative Studenten-WG ein und die Mitbewohner finden es interessant, einen Arbeiter, einen, der so anders ist, in ihrer Gruppe zu haben. Sie engagieren sich gegen Pershing Raketen und Kernkraft. Aber während seine links-intelektuellen Freunde eher theoretisieren und höchstens mal eine Schweige-und-Protest-Aktion organisieren, ist Freddy ein Mann der Tat.

Ohne Kompromisse, mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn und seiner schlecht gezügelten Wut gerät er immer wieder ins Abseits und in die Kriminalität.

EIn nachdenkliches Buch über Freundschaft, Werte im Leben und die Bereitschaft, für diese einzustehen.