Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend

Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene ScheißjugendDer Autor gewährt Einblicke in seine fürchterliche Kindheit und Jugend im idyllischen Altötting und rechnet mit seinem überaus tyrannischen Vater ab. Es ist ein Buch voller Demütigungen, seelischer Grausamkeit, Misshandlungen und Bigotterie.
Der cholerische Vater kehrt traumatisiert aus dem Krieg zurück und verbreitet in seiner Familie Angst und Schrecken. Eines Tages wirft er seine Ehefrau, die mittlerweile zu einem seelischen Wrack verkommen ist, kurzerhand aus dem Haus und besetzt ihre freigewordene Stelle umgehend mit der Haushälterin. Die Mutter ist nicht in der Lage, ihre vier Kinder aus diesem Albtraum zu befreien. Danach verschlimmert sich die Situation für die Kinder, da der sadistische Vater nun umso härter durchgreift. Vor dem Essen wird das Tischgebet gesprochen und nach dem Essen geprügelt. Da der Vater mit Devotionalien handelt, genießt er ein hohes Ansehen in der Gesellschaft. Die Kinder werden nach der Schule mit Arbeit überschüttet und für jedes noch so kleine Vergehen gnadenlos bestraft.
Es ist kein schönes Buch im herkömmlichen Sinne, aber unbedingt empfehlenswert, da es einen tiefen Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele gewährt.