Ganz normale Helden

Ganz normale HeldenDas Leben der Familie Delpe geht nach dem Tod des jüngsten Sohnes weiter.

Jeder versucht auf eigene Weise, den Verlust für sich zu verarbeiten. So sucht die Mutter im Internet Hilfe bei einem Chatpartner, der sich als „Gott“ bezeichnet.

Als der ältere Sohn sich mehr und mehr abkapselt und seine gesamte Zeit mit einem Internet-Rollenspiel verbringt, versucht der Vater, sich auf diese Weise ihm wieder anzunähern und gerät selbst in die Fänge des Spiels.

Anthony McCarten erzählt vom Zusammenbrechen einer Familie und von deren steinigem Versuch der Wiederannäherung.

Die Fortsetzung des erfolgreichen Romans „Superhero“ lässt sich auch unabhängig vom Vorgänger problemlos lesen, setzt allerdings eine Offenheit gegenüber dem neuen modernen Schauplatz Internet voraus.