Empfehlungen

Hier stellen wir unsere derzeitigen persönlichen Lieblingsbücher vor.

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Schweige still

Schweige still

Der australische Autor Michael Robotham hat mit diesem Psychothriller den Auftakt zu einer neun spannenden Reihe geschaffen.

Der Psychologe Cyrus Haven, der selbst mit einem schweren Trauma durchs Leben geht, unterstützt die Polizei bei der Aufklärung von Gewaltverbrechen. Als er Evie Cormac kennen lernt, die in einer psychiatrischen Einrichtung lebt, ist Haven sofort fasziniert und nimmt sie in seine Obhut. Die junge Frau ist sehr intelligent, aber auch misstraurisch und unberechenbar. Außerdem hat sie die Fähigkeit, einen Lügner zu entlarven. Die beiden werden zu einem Team, als ein junges Mädchen brutal ermordet wird.

Das Buch überzeugt mit psychologisch interessanten Figuren, einer überraschenden Geschichte und einem spannenden Finale und macht Lust, mehr von Cyrus und Evie zu lesen. Der zweite Band ist bereits erschienen und trägt den Titel “Fürchte die Schatten”.

Hinterland

Hinterland

Ein spannender Hamburg-Krimi um eine außergewöhnliche Ermittlerin!

Bette Hansen musste den Polizeidienst quittieren, da sie an Narkolepsie leidet: Während eines Verhöres ist sie plötzlich eingeschlafen. Sie zieht zurück aus der Hamburger Innenstadt ins Haus ihrer Eltern nach Ochsenwerder. Den letzten Fall, einen Doppelmord, konnte sie nicht mehr aufklären, was ihr sehr zusetzt. Doch als sie in ihrem Garten eine Markierung in einem Holzscheit findet, ist sie augenblicklich alarmiert. Die gleiche Zeichnung fand die Polizei auch bei einem Opfer des Doppelmordes.

Als der “Muschelmörder” dann tatsächlich Kontakt zu Bette aufnimmt, spitzt sich die Lage zu.

Obwohl der Leser nach der Hälfte der Lektüre den Täter bereits kennt, bleibt dieser Krimi spannend bis zur letzten Seite. Wir freuen uns schon sehr auf weitere Fälle.

Stay away from Gretchen - Eine unmögliche Liebe

Stay away from Gretchen – Eine unmögliche Liebe

Der Nachrichtenmoderator Tom Monderath muss sich plötzlich um seine an Demenz erkrankte Mutter kümmern. Sie fängt an, von ihrer Kindheit in Ostpreußen und der Flucht nach Heidelberg zu erzählen und als ein altes Bild von einem dunkelhäutigen Mädchen auftaucht, wird die Neugier des anfangs eher genervten Tom geweckt und er beginnt zu recherchieren.

Das Buch ist nicht nur ein wunderschöner Liebesroman, es gewährt auch einen Blick hinter die Kulissen beim Fernsehen. Außerdem ist es ein großartiges Buch über die Kriegszeit und vor allem die Zeit der Besatzung.

Eines unserer absoluten Highlights in diesem Frühjahr.

Die Liebesbriefe von Abelard und Lily

Die Liebesbriefe von Abelard und Lily

Als die 16jährige Lily wieder einmal ihre ADHS Medikamente absetzt, von denen sie sich wie betäubt fühlt, bleibt dies nicht ohne Folgen und eine Schultür geht zu Bruch. Dies bringt ihr einige Stunden Nachsitzen ein – zusammen mit Abelard. Schnell fühlt sich Lily zu dem stillen, intelligenten Jungen hingezogen. Doch auch Abelard hat ein Päckchen mit sich zu tragen. Bei ihm wurde Asperger diagnostiziert, in der Nähe von anderen Menschen fühlt er sich unwohl. Trotzdem entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen den beiden, zuerst nur mit Wörtern, die sie einander schreiben. Denn wie kann man mit jemanden zusammen sein, für den nichts größer ist, als die Angst, berührt zu werden?

Diese außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen zwei so gegensätzlichen Menschen, berührt und fesselt den Leser schon auf den ersten Seiten. Die impulsive Lily und der Autist Abelard sind wie zwei Pole, die einander anziehen. Jedoch ist dieses Buch mehr als eine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Erwachsenen. Lily lebt mit ihrer überforderten Mutter und hochbegabten kleinen Schwester zusammen, der Vater abwesend. Sie fühlt sich von niemandem verstanden. Über Abelard wacht ein Elternpaar, das ihn kaum aus den Augen lässt und das mit seiner Fürsorge der Entwicklung eines Jugendlichen kaum Raum lässt. Es ist unter anderem dieser Aspekt, der bei der Lektüre ab und zu an den großartigen Roman „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell denken lässt.

Aber auch ohne diesen Verweis handelt es sich um einen wunderschönen Roman für anspruchsvolle junge LeserInnen.

Kindheit

Kindheit

Tove Ditlevsen schreibt in ihrer Kopenhagen Trilogie über ihr eigenes Leben. 1917 als Arbeiterkind geboren, wurde das Leben für die Familie mit der Arbeitslosigkeit des Vaters noch ärmlicher. Tove fühlte sich bereits in der Kindheit nirgendwo richtig verstanden und geborgen. Schon in frühen Jahren fand sie Halt in den von ihr verfassten Gedichten und in der Schulzeit hatte sie den starken Wunsch, irgendwann veröffentlicht zu werden. In Dänemark wurde sie bereits vor Jahrzehnten bewundert und wir können uns freuen, dass die Bücher endlich auch ins Deutsche übersetzt wurden.

In ihrer klaren Sprache durchleiden und -leben wir mit der Autorin die Kindheit und können uns schon auf die folgenden Bände freuen.

Schweige still

Schweige still

Der australische Autor Michael Robotham hat mit diesem Psychothriller den Auftakt zu einer neun spannenden Reihe geschaffen.

Der Psychologe Cyrus Haven, der selbst mit einem schweren Trauma durchs Leben geht, unterstützt die Polizei bei der Aufklärung von Gewaltverbrechen. Als er Evie Cormac kennen lernt, die in einer psychiatrischen Einrichtung lebt, ist Haven sofort fasziniert und nimmt sie in seine Obhut. Die junge Frau ist sehr intelligent, aber auch misstraurisch und unberechenbar. Außerdem hat sie die Fähigkeit, einen Lügner zu entlarven. Die beiden werden zu einem Team, als ein junges Mädchen brutal ermordet wird.

Das Buch überzeugt mit psychologisch interessanten Figuren, einer überraschenden Geschichte und einem spannenden Finale und macht Lust, mehr von Cyrus und Evie zu lesen. Der zweite Band ist bereits erschienen und trägt den Titel “Fürchte die Schatten”.

Hinterland

Hinterland

Ein spannender Hamburg-Krimi um eine außergewöhnliche Ermittlerin!

Bette Hansen musste den Polizeidienst quittieren, da sie an Narkolepsie leidet: Während eines Verhöres ist sie plötzlich eingeschlafen. Sie zieht zurück aus der Hamburger Innenstadt ins Haus ihrer Eltern nach Ochsenwerder. Den letzten Fall, einen Doppelmord, konnte sie nicht mehr aufklären, was ihr sehr zusetzt. Doch als sie in ihrem Garten eine Markierung in einem Holzscheit findet, ist sie augenblicklich alarmiert. Die gleiche Zeichnung fand die Polizei auch bei einem Opfer des Doppelmordes.

Als der “Muschelmörder” dann tatsächlich Kontakt zu Bette aufnimmt, spitzt sich die Lage zu.

Obwohl der Leser nach der Hälfte der Lektüre den Täter bereits kennt, bleibt dieser Krimi spannend bis zur letzten Seite. Wir freuen uns schon sehr auf weitere Fälle.

Stay away from Gretchen - Eine unmögliche Liebe

Stay away from Gretchen – Eine unmögliche Liebe

Der Nachrichtenmoderator Tom Monderath muss sich plötzlich um seine an Demenz erkrankte Mutter kümmern. Sie fängt an, von ihrer Kindheit in Ostpreußen und der Flucht nach Heidelberg zu erzählen und als ein altes Bild von einem dunkelhäutigen Mädchen auftaucht, wird die Neugier des anfangs eher genervten Tom geweckt und er beginnt zu recherchieren.

Das Buch ist nicht nur ein wunderschöner Liebesroman, es gewährt auch einen Blick hinter die Kulissen beim Fernsehen. Außerdem ist es ein großartiges Buch über die Kriegszeit und vor allem die Zeit der Besatzung.

Eines unserer absoluten Highlights in diesem Frühjahr.

Die Liebesbriefe von Abelard und Lily

Die Liebesbriefe von Abelard und Lily

Als die 16jährige Lily wieder einmal ihre ADHS Medikamente absetzt, von denen sie sich wie betäubt fühlt, bleibt dies nicht ohne Folgen und eine Schultür geht zu Bruch. Dies bringt ihr einige Stunden Nachsitzen ein – zusammen mit Abelard. Schnell fühlt sich Lily zu dem stillen, intelligenten Jungen hingezogen. Doch auch Abelard hat ein Päckchen mit sich zu tragen. Bei ihm wurde Asperger diagnostiziert, in der Nähe von anderen Menschen fühlt er sich unwohl. Trotzdem entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen den beiden, zuerst nur mit Wörtern, die sie einander schreiben. Denn wie kann man mit jemanden zusammen sein, für den nichts größer ist, als die Angst, berührt zu werden?

Diese außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen zwei so gegensätzlichen Menschen, berührt und fesselt den Leser schon auf den ersten Seiten. Die impulsive Lily und der Autist Abelard sind wie zwei Pole, die einander anziehen. Jedoch ist dieses Buch mehr als eine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Erwachsenen. Lily lebt mit ihrer überforderten Mutter und hochbegabten kleinen Schwester zusammen, der Vater abwesend. Sie fühlt sich von niemandem verstanden. Über Abelard wacht ein Elternpaar, das ihn kaum aus den Augen lässt und das mit seiner Fürsorge der Entwicklung eines Jugendlichen kaum Raum lässt. Es ist unter anderem dieser Aspekt, der bei der Lektüre ab und zu an den großartigen Roman „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell denken lässt.

Aber auch ohne diesen Verweis handelt es sich um einen wunderschönen Roman für anspruchsvolle junge LeserInnen.

Kindheit

Kindheit

Tove Ditlevsen schreibt in ihrer Kopenhagen Trilogie über ihr eigenes Leben. 1917 als Arbeiterkind geboren, wurde das Leben für die Familie mit der Arbeitslosigkeit des Vaters noch ärmlicher. Tove fühlte sich bereits in der Kindheit nirgendwo richtig verstanden und geborgen. Schon in frühen Jahren fand sie Halt in den von ihr verfassten Gedichten und in der Schulzeit hatte sie den starken Wunsch, irgendwann veröffentlicht zu werden. In Dänemark wurde sie bereits vor Jahrzehnten bewundert und wir können uns freuen, dass die Bücher endlich auch ins Deutsche übersetzt wurden.

In ihrer klaren Sprache durchleiden und -leben wir mit der Autorin die Kindheit und können uns schon auf die folgenden Bände freuen.