Ungeschehen

Tina Seskis

UngeschehenEines Tages beschließt Catherine, endgültig und spurlos zu verschwinden. Schon im Vorfeld hatte sie für diesen Fall gewisse Vorkehrungen getroffen. Sie reist nach London und beginnt dort, eine neue Existenz aufzubauen. Um Geld zu sparen, zieht sie in eine WG und freundet sich dort mit ihrer Mitbewohnerin Angel an. Schnell findet sie auch einen Job in einer Werbeagentur. Ihr neues Leben weist keinerlei Ähnlichkeit mit ihrem vorherigen auf.

Allerdings schafft sie es nicht, ihren wortlos verlassenen Ehemann und den kleinen Sohn aus ihrer Erinnerung zu verbannen, von deren Existenz niemand in ihrem neuen Umfeld etwas ahnt.

Der Roman liest sich spannend wie ein Krimi und bietet eine interessante Mischung aus Liebesgeschichte und Familiendrama.

 

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Eis

Ulla-Lena Lundberg

EisFinnland war das Gastland der diesjährigen Buchmesse und daher mit vielen Titeln vertreten.
Ganz besonders gut hat mir der Titel von Ulla-Lena Lundberg „Eis“ gefallen.
Die Autorin beschreibt darin ihre eigene Familiengeschichte über einen Zeitraum von ca. zwei Jahren.
Kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges tritt ein junger Pastor mit Frau und Kind eine neue Pfarrstelle auf einer kleinen Insel im Bereich der Åland-Inseln an. Der aufgeschlossene Mann wird mit offenen Armen von seiner Gemeinde aufgenommen und stürzt sich mit großem Eifer in seine neuen Aufgaben.
Die Ehefrau des Pastors stammt aus einer Bauernfamilie und beginnt ebenfalls begeistert, das Land zu bestellen und das Vieh zu versorgen.
Die Familie ist glücklich, bis es zu einem schrecklichen Unglück kommt.
In einer schönen ruhigen Sprache erzählt uns die Autorin, wie sich das Leben in den 40er Jahren auf den Åland-Inseln abspielte.

 

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Einfach unvergesslich

Rowan Coleman

Einfach_unvergesslichDie lebenslustige Claire Armstrong ist Anfang 40, als bei ihr frühmanifeste Alzheimer-Demenz diagnostiziert wird. Zu diesem Zeitpunkt hat Claire eine 20jährige Tochter, einen zehn Jahre jüngeren Ehemann, mit dem sie vor wenigen Jahren noch eine kleine Tochter bekam.

Immer häufiger werden Claires Gedanken von dichtem Nebel überdeckt. Sie geht im Pyjama spazieren, vergisst den Namen ihrer Tochter und versucht, ihren Ehemann aus dem gemeinsamen Haus zu schmeißen, weil sie ihn nicht mehr erkennt.

Für die Familie wird die Krankheit zu einer Zerreißprobe. Und nicht zuletzt Claires Mutter, die sich bereit erklärt hat, Claire zu pflegen, wie sie es schon bei ihrem Mann gemacht hatte, droht an dieser Aufgabe zu zerbrechen.

Rowan Coleman hat einen tiefgründigen Familienroman geschrieben, der uns neben dem großen Thema Alzheimer vor allem die Schicksale der drei Frauen der Familie Armstrong näher bringt.

Leserinnen von Jojo Moyes’ „Ein ganzes halbes Jahr“ werden auch dieses Buch lieben.

 

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Wovon wir träumten

Julie Otsuka

Wovon wir traeumten von Julie OtsukaJulie Otskuka schreibt aus einer ungewöhnlichen Perspektive, nämlich aus der Gemeinschaft vieler japanischer Frauen, die sich vor dem 2. Weltkrieg auf den beschwerlichen Weg nach Amerika gemacht haben, um dort japanische Männer zu heiraten. Sie schildert die ganz unterschiedlichen Eindrücke auf der Überfahrt und nach der Ankunft.

Viele dieser Frauen haben sich ihren ihren Familien integriert, als der Überfall auf Pearl Harbor das Leben der Japaner in Amerika völlig verändert.

Auch wenn hier keine EInzelschicksale beschrieben sind, so ist das Buch trotzdem sehr eindrucksvoll.

 

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