Hoffnung ist Gift

Iain Levison

Hoffnung ist GiftJeff Sutton, Taxifahrer in Dallas, wird verhaftet, nachdem die Tochter eines Fahrgastes spurlos verschwindet.

Die Polizei ist sicher, den Täter gefunden zu haben und geht trotz Unschuldbekundungen Suttons keinen weiteren Spuren nach. Glaubte Sutton anfangs noch, dass sich der Irrtum schnell aufklärt, schwindet seine Hoffnung, freigesprochen zu werden, schnell.

Ein beklemmender Thriller mit einem ganz besonderen Ende.

Fast genial

Benedict Wells

Fast genialFrancis, 17 Jahre, lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter in einem Trailerpark in Amerika. Für ihn ist das Leben im Moment nicht so einfach, das Geld ist knapp, in der Schule läuft es immer schlechter und seine Mutter ist psychisch labil. Gerne hätte er auch gewusst, wer sein Vater ist.

Erst später erfährt Francis, dass sein Vater angeblich ein Genie ist, also muss doch auch etwas Genialität in ihm stecken. Mit zwei Freunden macht er sich auf eine Reise quer durch Amerika auf die Suche nach seinem Vater.

Ein witziger Entwicklungsroman nach einer wahren Begebenheit, ebenso geeignet für Leser ab 16 Jahren wie für jeden Erwachsenen.

Zeiten der Ernüchterung

Carve Edgarian

 Zeiten der ErnüchterungEin junges Paar in Amerika:
Lena kümmert sich um ihre behinderte und den kleinen Sohn,Charlie ist Arzt und arbeitet an der Entwicklung eines OP-Computers. Beide sind an ihrer Belastungsgrenze angelangt. Als sich durch die Finanzkrise auch noch die finanzielle Lage dramatisch verschlechtert, eskaliert die Situation.
Lenas Onkel könnte dem Paar finanziell helfen, aber Lena macht ihn für den Tod ihres Vaters verantwortlich und will sein Geld nicht annehmen.

Ganz normale Helden

Anthony McCarten

Ganz normale HeldenDas Leben der Familie Delpe geht nach dem Tod des jüngsten Sohnes weiter.

Jeder versucht auf eigene Weise, den Verlust für sich zu verarbeiten. So sucht die Mutter im Internet Hilfe bei einem Chatpartner, der sich als „Gott“ bezeichnet.

Als der ältere Sohn sich mehr und mehr abkapselt und seine gesamte Zeit mit einem Internet-Rollenspiel verbringt, versucht der Vater, sich auf diese Weise ihm wieder anzunähern und gerät selbst in die Fänge des Spiels.

Anthony McCarten erzählt vom Zusammenbrechen einer Familie und von deren steinigem Versuch der Wiederannäherung.

Die Fortsetzung des erfolgreichen Romans „Superhero“ lässt sich auch unabhängig vom Vorgänger problemlos lesen, setzt allerdings eine Offenheit gegenüber dem neuen modernen Schauplatz Internet voraus.